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Qualitätsmanagement

Unser Institut wurde erstmals 2009 durch das Deutsche Akkreditierungssystem Prüfwesen (DAP) akkreditiert und seitdem kontinuierlich durch die seit 2010 als nationale Akkreditierungsstelle der Bundesrepublik Deutschland tätige Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) erfolgreich als Inspektionsstelle nach DIN DIN EN ISO/IEC 17020  reakkreditiert (Urkunde DAkkS). Dies schließt auch die Erfüllung der Anforderungen von DIN EN IS 15189 für Medizinische Labore ein. Die aktuelle Urkunde mit einer Übersicht der akkreditierten Leistungen finden Sie  hier. Die Akkreditierung umfasst pathologisch-anatomische Begutachtungen an humanen Geweben, an humanen Zellen und Körperflüssigkeiten (hier: extragenitale Zytologie) unter Einbeziehung makroskopischer, histologischer, zytologischer, immunpathologischer (hier: immunhistochemischer, immunzytochemischer) sowie molekularpathologischer Untersuchungen einschließlich sachverständiger Beurteilungen.

Die DAkkS prüft bei der Akkreditierung die im Qualitätsmanagementsystem beschriebenen Arbeitsabläufe eines Institut für Pathologie gemäß den Anforderungen der DIN EN ISO/IEC 17020 und DIN EN ISO 15189 und kontrolliert u.a. die Einhaltung der vom Bundesverband Deutscher Pathologen und von der Deutschen Gesellschaft für Pathologie vorgegebenen Richtlinien des Fachstandards und des Fachwissens von Ärzten und nicht-ärztlichen Mitarbeitern. Somit bedeutet Akkreditierung – anders als eine auf die Konformitätsprüfung von Organisationsabläufen beschränkte Zertifizierung – auch die formelle Anerkennung fachlicher Kompetenz unter Berücksichtigung der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität.

Die Entscheidung zur Einführung und die konsequente Anwendung eines Qualitätsmanagementsystems in unserer Praxis dienen dem Ziel, eine patientenorientierte Diagnostik unter höchsten Qualitätsstandards zu gewährleisten. Unter anderem gilt es, eine sorgfältige Präparation aller – teilweise nicht wiederholbarer – Gewebsproben sicherzustellen, um sämtliche in diesem Material enthaltenen diagnostischen Informationen auszuschöpfen. Darüber hinaus sollen durch effiziente, transparente und standardisierte Verfahrensabläufe kurze Bearbeitungszeiten der Proben und im Ergebnis eine zeitnahe Befundung erreicht werden.

Neben der Diagnosesicherheit überwacht das praxiseigene Qualitätsmanagementsystem u.a., dass alle Räumlichkeiten und Geräte sowie Mess-, Prüf- und Prozessmittel dem aktuellen Stand der Technik entsprechen, dass intern wie auch im Rahmen der Befundübermittlung strenge Grundsätze der Vertraulichkeit, Verschwiegenheit und Datensicherheit respektiert und dass sämtliche Auflagen hinsichtlich der Archivierung der Untersuchungsaufträge, der schriftlichen Befundunterlagen wie auch des Schnitt-, Ausstrich- und Paraffinmaterials erfüllt werden.

Um die Qualität und Reproduzierbarkeit unserer Labor- und Diagnoseleistungen anhand externer Standards zu überprüfen, nimmt unsere Praxis alle zwei Jahre oder, sofern dies nach den jeweils gültigen S3-Richtlinien geboten ist, jährlich an allen für sie relevanten, von der Qualitätssicherungs-Initiative Pathologie (QuIP) der Deutschen Gesellschaft für Pathologie und des Bundesverbands Deutscher Pathologen angebotenen Ringversuchen teil. Ebenfalls dem Ziel einer externen Evaluation dient ein von uns gemeinsam mit den Instituten für Pathologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Kiel und Lübeck und des Forschungszentrums Borstel betriebener Qualitätszirkel, in dessen Rahmen in jedem Halbjahr zufällig ausgewählte Untersuchungsfälle anonymisiert zwecks kritischer Beurteilung zwischen allen vier Einrichtungen ausgetauscht werden.

Regelmäßige interne Audits sorgen dafür, dass die Praktikabilität und Effizienz der Arbeitsabläufe und Verfahren kontinuierlich geprüft sowie Verbesserungspotentiale erkannt und genutzt werden. Da die Qualifikation aller Mitarbeiter eine grundlegende Voraussetzung für die Einhaltung von Qualitätsstandards ist, haben Fortbildungsmaßnahmen zur Erhöhung der Fachkompetenz sowohl der Ärzte wie auch des nicht-ärztlichen Personals zentrale Bedeutung. Durch die Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17020 stellt sich die Pathologie - Hamburg der wiederkehrenden Begutachtung durch eine unabhängige externe Institution und sichert damit auch in Zukunft die Wahrung eines hohen Qualitätsstandards und der fachlichen Kompetenz.

Akkreditierungsurkunde DAkkS
Akkreditierungsurkunde DAkkS
Anlage zur Akkreditierungsurkunde DAkkS
Anlage zur Akkreditierungsurkunde DAkkS
Zertifizierungsurkunde Viszeralonkologisches Zentrum am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg
Zertifizierungsurkunde Viszeralonkologisches Zentrum am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg
Zertifizierungsurkunde Hamburger Darmzentrum am Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg
Zertifizierungsurkunde Hamburger Darmzentrum am Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg